Madeiras Miradouros: 10 atemberaubende Ausblicke, die Sie nicht verpassen dürfen
Maria Santos · 2026-03-08T21:27:00+00:00 · 9 min read · Updated 2026-03-09T14:37:29.464+00:00
Entdecken Sie Madeiras atemberaubendste Aussichtspunkte – von hoch aufragenden Klippen bis zu ruhigen Berggipfeln. Dieser Guide hilft Ihnen, den Zauber der „Perle des Atlantiks“ durch ihre spektakulären <em>miradouros</em> einzufangen.
Madeiras Majestät enthüllen: Eine Reise durch seine atemberaubendsten Miradouros
Ah, Madeira! Die „Perle des Atlantiks“, eine smaragdgrüne Insel, geboren aus vulkanischem Feuer, die dramatisch aus der türkisfarbenen Umarmung des Ozeans emporragt. Es ist ein Ort, an dem die Natur das Sagen hat und eine Landschaft von unvergleichlicher Schönheit formt. Für Besucher bedeutet das vor allem eines: eine Fülle an miradouros – atemberaubenden Aussichtspunkten, die Panoramablicke bieten und von denen jeder seine eigene Geschichte über den fesselnden Charme der Insel erzählt. Bei Superior Rentals glauben wir daran, das Allerbeste zu erleben, und es gibt keinen besseren Weg, Madeiras Grandeur wirklich zu begreifen, als seine spektakulärsten Aussichtspunkte aufzusuchen.
Von hoch aufragenden Steilklippen, die in das tiefe Blau hinabstürzen, bis zu ruhigen Berggipfeln, die die Wolken berühren: Madeiras Miradouros sind nicht nur Orte, an denen man kurz anhält und ein Foto macht; sie sind Portale zu Momenten des Staunens, der Reflexion und des puren Wunders. Begleiten Sie uns auf eine Reise, um die 10 atemberaubendsten Aussichtspunkte zu entdecken, die Madeira zu bieten hat – inklusive praktischer Tipps, damit Ihr Besuch unvergesslich wird.
1. Cabo Girão: Europas höchster Klippen-Skywalk
Der Ausblick: Machen Sie sich auf ein wahrhaft aufregendes Erlebnis gefasst! Cabo Girão ist eine der höchsten Steilklippen Europas und ragt unglaubliche 580 Meter (1.900 Fuß) über dem Atlantik empor. Die Hauptattraktion ist der Skywalk mit Glasboden – eine transparente Plattform, die über den Klippenrand hinausragt und einen ungehinderten, magenkribbelnden Blick senkrecht hinab auf die brandenden Wellen und die Terrassenfelder darunter bietet. An einem klaren Tag sehen Sie im Osten Câmara de Lobos und im Westen den weiten Ozean, der sich bis zum Horizont erstreckt.
Beste Besuchszeit: Früh am Morgen oder am späten Nachmittag wegen des weicheren Lichts und weniger Menschen. Der Sonnenuntergang kann magisch sein und den Himmel in feurige Töne tauchen, allerdings kann es dann voll werden. Meiden Sie die Mittagszeit, wenn Sie Menschenmengen nicht mögen.
Barrierefreiheit: Mit dem Auto leicht erreichbar, mit ausreichend Parkplätzen. Vor Ort gibt es einen Souvenirshop und ein Café. Der Skywalk selbst ist rollstuhlgerecht.
Fototipps: Wagen Sie sich auf den Glas-Skywalk für spannende Perspektivaufnahmen direkt nach unten. Nutzen Sie ein Weitwinkelobjektiv, um die Weite von Ozean und Küste einzufangen. Vergessen Sie nicht Fotos vom Skywalk selbst – mit Menschen darauf –, um seine Dimensionen zu vermitteln.
2. Pico do Arieiro: Über den Wolken
Der Ausblick: Als dritthöchster Gipfel Madeiras mit 1.818 Metern (5.965 Fuß) bietet der Pico do Arieiro ein geradezu ätherisches Erlebnis und ragt oft über ein Meer aus Wolken hinaus. Die Panoramablicke umfassen zerklüftete Vulkanberge, tiefe Täler und an außergewöhnlich klaren Tagen sogar die Insel Porto Santo in der Ferne. Außerdem ist er der Ausgangspunkt für eine der bekanntesten und anspruchsvollsten Wanderungen Madeiras, die zum Pico Ruivo führt.
Beste Besuchszeit: Der Sonnenaufgang ist hier absolut spektakulär, wenn die Sonne unterhalb der Wolkendecke hervorkommt und den Himmel in ein Kaleidoskop aus Farben taucht. Es kann sehr kalt werden – also warm anziehen!
Barrierefreiheit: Über eine gut ausgebaute Straße erreichbar, mit großem Parkplatz. Es gibt ein Café und einen Souvenirshop. Die direkten Aussichtsplattformen sind leicht zugänglich.
Fototipps: Kommen Sie vor Sonnenaufgang, um das wechselnde Licht und die Wolkenformationen einzufangen. Langzeitbelichtungen können beeindruckende, fast unwirkliche Wolkeneffekte erzeugen. Binden Sie Vordergrundelemente wie die felsigen Gipfel oder die Aussichtsplattform ein, um Tiefe zu schaffen.
3. Pico Ruivo: Madeiras majestätischer Gipfel
Der Ausblick: Mit 1.862 Metern (6.109 Fuß) ist der Pico Ruivo der höchste Punkt Madeiras. Die 360-Grad-Aussicht vom Gipfel ist schlicht majestätisch und zeigt das dramatische vulkanische Herz der Insel – eine Landschaft aus schroffen Gipfeln, tiefen Schluchten und manchmal einem Wolkenteppich, der so weit reicht, wie das Auge sehen kann. Es fühlt sich an, als stünden Sie auf dem Dach der Welt!
Beste Besuchszeit: Ähnlich wie am Pico do Arieiro bietet der Sonnenaufgang ein unvergleichliches Schauspiel. Ansonsten verspricht ein klarer Morgen die beste Sicht. Das Wetter kann sich schnell ändern – seien Sie also auf alle Bedingungen vorbereitet.
Barrierefreiheit: Sie können vom Pico do Arieiro aus wandern (eine anspruchsvolle 3–4-stündige Strecke pro Richtung), am einfachsten gelangen Sie jedoch von Achada do Teixeira dorthin, wo ein gut markierter 2,8 km (1,7 Meilen) langer Weg (ca. 1,5 Stunden hin und zurück) zum Gipfel führt. In Achada do Teixeira gibt es Einrichtungen.
Fototipps: Ein Weitwinkelobjektiv ist unerlässlich, um die Weite einzufangen. Achten Sie auf führende Linien in den Pfaden und dramatisches Licht auf den Gipfeln. Geduld ist entscheidend, denn Wolkenbewegungen können die Szene drastisch verändern.
4. Eira do Serrado: Blick über das Nonnental
Der Ausblick: Auf 1.095 Metern (3.593 Fuß) gelegen, bietet Eira do Serrado einen spektakulären Blick aus der Vogelperspektive auf das abgelegene, abgeschirmte Dorf Curral das Freiras (Nonnental). Tief in einem uralten Vulkankrater eingebettet, ist das Dorf von hoch aufragenden, üppig grünen Gipfeln umgeben. Eine wirklich einzigartige Perspektive auf Madeiras dramatisches Inselinneres.
Beste Besuchszeit: Jeder klare Tag ist gut. Das Morgenlicht beleuchtet das Tal meist besonders schön. Am späten Nachmittag ist das Licht weicher. Es kann neblig sein, was den atmosphärischen Reiz erhöht, aber die Sicht einschränkt.
Barrierefreiheit: Mit dem Auto leicht erreichbar, mit großem Parkplatz. Ein kurzer, gepflasterter Weg führt zum Aussichtspunkt und zum Café.
Fototipps: Rahmen Sie das Dorf im bergigen Amphitheater ein. Halten Sie Ausschau nach interessanten Wolkeninversionen, die das Tal darunter füllen. Ein Teleobjektiv hilft, Details des Dorfes hervorzuheben.
5. Miradouro da Portela: Schönheit des Ostens
Der Ausblick: Auf der Ostseite der Insel in 670 Metern (2.198 Fuß) Höhe gelegen, bietet der Miradouro da Portela ein beeindruckendes Panorama über das malerische Dorf Porto da Cruz, die ikonische Felsformation Penha d’Águia (Eagle’s Rock) und die leuchtend grünen landwirtschaftlichen Terrassen, die sich hinab zum schimmernden Atlantik ziehen. An einem klaren Tag entdecken Sie vielleicht sogar die entfernte Ponta de São Lourenço.
Beste Besuchszeit: Der späte Nachmittag ist ideal, da die Sonne Küste und Dorf ausleuchtet. Auch der Sonnenaufgang bietet wunderschönes Licht über dem Ozean und der Penha d'Águia.
Barrierefreiheit: Direkt an der ER101 in Richtung Porto da Cruz, mit einem kleinen Parkplatz. Sehr leicht zugänglich.
Fototipps: Nutzen Sie die kurvenreichen Straßen und Terrassenfelder als führende Linien. Setzen Sie auf den Kontrast zwischen der üppig grünen Landschaft und dem tiefen Blau des Ozeans. Halten Sie die markante Form der Penha d'Águia fest.
6. Ponta de São Lourenço: Der Drachenschwanz
Der Ausblick: Der östlichste Zipfel Madeiras, die Ponta de São Lourenço, ist ein starker Kontrast zum üppigen Grün des restlichen Inselinneren. Es ist eine dramatische, windgepeitschte Halbinsel aus Vulkangestein, von den Elementen geformt, die spektakuläre Ausblicke auf zerklüftete Klippen, natürliche Bögen und die rohe Kraft des Atlantiks bietet. Die Rot-, Braun- und Orangetöne der Landschaft sind anders als irgendwo sonst auf Madeira – oft als „Drachenschwanz“ bezeichnet.
Beste Besuchszeit: Früh am Morgen oder am späten Nachmittag zum Wandern und für weicheres Licht. Der Sonnenaufgang über dem Ozean ist hier unvergesslich. Es kann jederzeit sehr windig sein.
Barrierefreiheit: Ein Parkplatz am Beginn des Wanderwegs. Die besten Ausblicke erfordern eine durchaus anspruchsvolle Wanderung (bis zu 3–4 Stunden hin und zurück, je nachdem, wie weit Sie gehen), daher geeignetes Schuhwerk tragen.
Fototipps: Fotografieren Sie die einzigartigen geologischen Formationen und farbenfrohen Gesteinsschichten. Verwenden Sie ein Weitwinkelobjektiv, um die weite, karge Schönheit zu vermitteln. Achten Sie auf dramatische Wellen, die gegen die Klippen schlagen. Integrieren Sie den gewundenen Pfad für mehr Perspektive.
7. Miradouro do Véu da Noiva: Der Brautschleier-Wasserfall
Der Ausblick: Übersetzt als „Brautschleier-Aussichtspunkt“ macht dieser Miradouro seinem Namen alle Ehre. Von einer Plattform am Straßenrand blicken Sie auf einen wunderschönen Wasserfall, der nahezu senkrecht eine steile Felswand hinab direkt in den Ozean stürzt. Der weiße Sprühnebel des Wassers vor den dunklen Felsformationen erinnert tatsächlich an einen zarten Brautschleier. Eine kraftvolle und romantische Szenerie.
Beste Besuchszeit: Jeder klare Tag. Nach starken Regenfällen ist der Wasserfall besonders beeindruckend. Am späten Vormittag gibt es gutes Licht ohne harte Schatten.
Barrierefreiheit: Direkt an der alten Küstenstraße (Antiga ER101) nahe Seixal, oberhalb des Ozeans. Es gibt einen kleinen eigenen Parkplatz und eine sichere Aussichtsplattform.
Fototipps: Nutzen Sie eine kurze Verschlusszeit, um das Wasser „einzufrieren“, oder eine längere mit Stativ, um seidige Wasserfäden zu erzeugen. Rahmen Sie den Wasserfall mit Ozean und dramatischen Klippen. Ein Teleobjektiv kann die Szene sehr schön verdichten.
8. Pico dos Barcelos: Funchals großes Panorama
Der Ausblick: Nur eine kurze Fahrt von Funchal entfernt bietet der Pico dos Barcelos einen der umfassendsten Panoramablicke auf die Inselhauptstadt. Von hier sehen Sie das gesamte Amphitheater von Funchal – vom Hafen und Stadtzentrum bis zu den umgebenden Hängen, charmanten roten Ziegeldächern und der weiten Fläche des Atlantiks. An einem klaren Tag können Sie in der Ferne auch die Desertas-Inseln erkennen.
Beste Besuchszeit: Später Nachmittag bis in den Sonnenuntergang ist fantastisch, wenn die Lichter der Stadt zu funkeln beginnen. Auch eine klare Nacht bietet einen glitzernden Blick auf Funchal.
Barrierefreiheit: Sehr leicht mit dem Auto oder sogar mit dem lokalen Bus von Funchal aus erreichbar. Es gibt einen großen Parkplatz, ein Café und einen kleinen Kunsthandwerksmarkt.
Fototipps: Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich perfekt, um die weiten Stadt- und Ozeanansichten einzufangen. Für Sonnenuntergangs- und Nachtaufnahmen ist ein Stativ unerlässlich. Achten Sie auf führende Linien in den Straßen der Stadt und im Hafen.
9. Curral das Freiras Aussichtspunkt (auf Gemeindeebene): Eine andere Perspektive
Der Ausblick: Während Eira do Serrado Ihnen einen Überblick über Curral das Freiras verschafft, bietet ein Besuch des Dorfes selbst und ein Spaziergang zu seinem lokalen Aussichtspunkt eine andere, intimere Perspektive. Von innerhalb des Tals, umgeben von den hoch aufragenden Gipfeln, bekommen Sie ein Gefühl für die Dimensionen und die Abgeschiedenheit dieser einzigartigen Gemeinschaft. Sie blicken zu den Klippen hinauf, statt ins Tal hinab.
Beste Besuchszeit: Jeder klare Tag. Kombinieren Sie es mit einem Besuch im Dorf für einen Kaffee und lokale Kastanienspezialitäten.
Barrierefreiheit: Fahren Sie hinunter ins Dorf Curral das Freiras. Es gibt mehrere Parkmöglichkeiten sowie ausgeschilderte lokale Aussichtspunkte im Ort, die unterschiedliche Blickwinkel auf die dramatischen umliegenden Berge bieten. Auch öffentliche Verkehrsmittel von Funchal sind verfügbar.
Fototipps: Konzentrieren Sie sich auf die hoch aufragenden grünen Talwände. Suchen Sie nach interessanten architektonischen Details im Dorf vor der dramatischen Kulisse. Fotografieren Sie die einzigartigen landwirtschaftlichen Terrassen an den steilen Hängen.
10. Ribeiro Frio: Ruhiger Fluss und Forellenzucht
Der Ausblick: Ribeiro Frio ist mehr als nur ein einzelner Aussichtspunkt und bietet eine ruhige Naturlandschaft mit mehreren beeindruckenden Perspektiven. Es ist berühmt für seine Forellenzucht, üppigen Wald und den Startpunkt mehrerer beliebter levada-Wanderungen (Bewässerungskanal), wie etwa der zur Balcões. Vom Aussichtspunkt Balcões aus genießen Sie atemberaubende Blicke auf das zentrale Bergmassiv, darunter Pico do Arieiro und Pico Ruivo, die oft aus einer Wolkeninversion hervortreten.
Beste Besuchszeit: Morgens oder am späten Nachmittag ist das Licht im Wald und an den Levadas besonders sanft. Der Aussichtspunkt Balcões ist an einem klaren Tag am besten, um die Gipfel zu sehen.
Barrierefreiheit: Ribeiro Frio selbst ist mit dem Auto leicht erreichbar, mit Parkplätzen und Einrichtungen. Der Weg nach Balcões ist eine relativ einfache, flache 1,5 km (0,9 Meilen) lange Strecke hin und zurück entlang einer Levada und für die meisten Fitnesslevels geeignet.
Fototipps: Konzentrieren Sie sich auf dem Levada-Weg auf die feinen Details des Lorbeerwaldes (Laurissilva-Wald, ein UNESCO-Welterbe). In Balcões nutzen Sie ein Weitwinkelobjektiv, um das Bergpanorama einzufangen. Achten Sie auf Spiegelungen im Wasser der Levada.
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